Ich bin ein Fan der GLEICHBERECHTIGUNG
und glaube an das GLEICHGEWICHT der Farben,
doch scheint es mir, dass derzeit viele Wunden
zutage treten, schlecht verheilte Narben
den Kessel der Gefühle überquellen
und uns GLÜCKSELIGKEIT vermissen lassen.
Es dominiert entschieden tiefes ROT;
das Rot der Wut, des Bluts, des Feuersturms.
Wir müssen mal verzichten, uns zu hassen
und Einsicht finden, dass es, um uns weiter
zur Menschlichkeit zu führen, fehlt an Bunt.
Ein Teil zumindest kommt vom BLAUEN RHEYDTER.
Das Gedicht wurde im Rahmen eines Literatur-Events auf dem Kunstfrühling 2026 im Kulturbahnhof Geneicken in Mönchengladbach spontan nach Wortzurufen aus dem Publikum erstellt. Die gerufenen Begriffe sind in Großbuchstaben gesetzt.
"Allgemeine Reime", "Heiter bis Wolkig"