Die dunklen Stunden rückten mit den Wänden
des Raums bedrohlich aufeinander zu.
Und ich fand im Dazwischen keine Ruh;
die Zeit enttropfte meinen klammen Händen.
Wo ist die Liebe, wo sind ihre Zeichen,
von denen alle singen und erzählen?
So viele, die sich durch die Tage quälen,
durch Schatten, die dem Kerzenschein nicht weichen ...
Ist Weihnacht nur ein Wort? - Da sind Gesichter,
die freundlich in die fahlen Fenster blicken,
mich rufen, mir ermunternd, lockend nicken.
Da ist ein Singen, Klingen, Musizieren;
mein Herz beginnt verzückt zu jubilieren.
Im Geist der Weihnacht macht mein Zimmer lichter.
"Düster bis Stürmisch", "Sonett"