Du hast ihn gehört
sein Bellen
das Rascheln im Unterholz
aber den Wald
wolltest du ihm nicht lassen
Nun spürst du seinen Blick
aus dem Spiegel
Er schaut nicht wütend
nicht traurig
nicht klagend
Gerade das
lässt dich die Schwere
deiner Schuld
ahnen.
Er scheint zu fragen
Was jetzt?
Der Text wurde für den Rheydter Kunstfrühling 2026 geschrieben. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Was jetzt?“
"Düster bis Stürmisch", "Ungereimt"