Ein jeder kann ein Künstler sein.
Das Netz ist voll von tollen Werken,
von Bildern, von Musik, die kein
natürlicher, mit seinen Stärken
beseelter Mensch erschaffen hat.
Es reicht, Computern anzugeben,
was Mensch grob denkt; an seiner statt
hebt Elektronik Kunst ins Leben.
Wenn uns schon bald K.I. ersetzt,
man fragt uns: „... oder kann das weg?“,
so ist das was, das - nicht zuletzt -
bei Manchen wohl zu großem Schreck
und herbem Bauchweh führen mag.
Die Zeiten ändern so wie so,
weshalb ich mich schon lange frag:
Ist Kunst denn nur noch für den Po?
Der Text wurde für den Rheydter Kunstfrühling 2026 geschrieben. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Was jetzt?“
"Allgemeine Reime", "Düster bis Stürmisch"