Kaum angekommen fühl ich mich zuhause.
Unbändig fließt die Kreativität.
Erschöpfend fließt sie weiter. Ohne Pause
Nimmt Werk für Werk Gestalt an. Auch als spät
Sehr müde Augen kaum mehr schauen können,
Trägt mich die Muse weiter in die Nacht,
Lässt schließlich von mir ab, um Schlaf zu gönnen.
Es graut der Morgen. Wieder greift die Macht
Rigide meine Finger und ich schreibe,
Wie wild den Stift begreifend, übers Blatt
Opake Wortgebilde; und ich treibe
Hinüber in den Schlaf, zufrieden, matt.
Nach Tagen kommt der Abschied angelaufen
Und führt, wie jeder Weg, die Böhme lang.
Nun gilt es wieder, meine Zeit zu kaufen,
Geht dann der Alltag wieder seinen Gang.
"Allgemeine Reime", "Heiter bis Wolkig", "Leistenvers"