Meine D. sind meine D.,
nicht deine, nicht ihre, nicht seine D.
Ich wünschte, sie würden mich häufiger schonen,
doch sind's keine Engel, es sind halt D.
Ich frage mich, ob es sich manchmal nicht lohnen
kann, meine (nicht unsre, nicht eure!) D.
zu haben, wo diese doch eh bei mir wohnen.
Doch darüber schweigen sie, meine D.
Sie feixen herab von den höchsten Balkonen.
Ich möchte im Kampf gegen meine D.
sie stellen, besiegen, auf all ihnen thronen,
doch hilft keine Waffe bei diesen D.
Ich muss sie in ihren verstörenden Zonen
besuchen; die Ängste vor meinen D.
bezwingen; mit ihnen verhandeln; betonen,
dass ich sie erkenne als meine D.
Sie werden mich sicherlich weiter verhöhnen,
verschaffen verdrießliche Situationen,
doch will ich mich endlich mit ihnen versöhnen.
Es sind und es bleiben halt meine D.
"Allgemeine Reime", "Düster bis Stürmisch"