Am Tag, als meine Welt zerbrach,
es war der vierte Januar,
die Luft war kalt, der Himmel klar,
klang lange Reise in mir nach,
daheim jedoch war niemand da.
Die Straßen lagen, menschenleer,
im Tränenschleier fast verhüllt.
Ich lief umher. Ich hab gebrüllt.
Die Stunde meiner Wiederkehr
war nur mit Einsamkeit gefüllt.
Ich konnte damals nicht verstehen,
warum sie uns verlassen mussten,
warum sie das nicht vorher wussten.
Der Abstand heilt nicht, das zu sehen.
Ins Ghetto ging ich nie zurück.
"Allgemeine Reime", "Düster bis Stürmisch"
"Stachels Festungspostille II"