100 Billionen Sonette


Zu einem muntren, wilden Bächelein,
sodass die trockne Wiese dran gedeiht,
verstand ein Egomane, frisch gefreit,
den Stolz, die Unschuld und den Heilgenschein.

Die Sonne überstrahlte den Verfall.
Das Schicksal kam im übergroßen Schuh
und seltenst traf man dort auf eine Kuh.
Das Rind, so heißt es, wohnt nun mal im Stall.

Die Gegenwart lief allem Glück zuwider,
als wolle Gott den Handlungsort verstecken,
um frei zu sein von Milben oder Zecken.

Von Ferne rief die Köchin laut zum Essen,
doch hallt es in der Großhirnrinde wieder.
Am Brunnen blühten unbekümmert Kressen.

9 8 10 2 6 2 5 4 10 1 3 2 1 2