100 Billionen Sonette


Sehr ungehalten, teils schon bald gemein,
die Trauben waren hier noch nicht so weit,
da traf ein Mann, zunächst voll Heiterkeit,
den Stolz, die Unschuld und den Heilgenschein.

Gedanken schossen wie ein großer Schwall.
Vom nahen Baume schrie ein Kakadu
es quakte selbst der Frosch im Teich: „Wozu?“
Ein Schrei erklang im kurzen Intervall.

Am Wegesrande nickte sanft der Flieder,
als wolle sich die Freiheit selbst entdecken,
als wäre Eis zu heiß um es zu schlecken.

Man fand auch keine Lösung auf Kongressen,
jedoch ist dieser Aufruf viel zu bieder.
Der Motten Auftritt mündet im Zerfressen.

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