Der Morgen danach
Die Felder hat wallender Nebel gedeckt.
Ein kahles Geäst steht gen Himmel gereckt.
Noch mühsam die Sonne ihr Strahlen verschießt.
Sie kitzelt die Nase – Hatschi! – hab geniest.
Die Kälte umhüllt mich, will greifen mit Macht
und lässt mich erschaudern. Durchzecht war die Nacht.
Zwei eisige Tröpfchen durchtanzen mein Haar.
Ich atme die Frische, werd wunderbar klar.
Die Sonne wird stärker, ihr wärmender Hauch
berührt meine Wangen, bestreicht meinen Bauch
mit Honig. Der Nebel zieht sanft sich zurück.
Solch Schauspiel zu erleben: Was für ein Glück!
Das Gedicht findet sich in folgenden Kategorien:
"Allgemeine Reime", "Heiter bis Wolkig"
Das Gedicht findet sich in folgenden Büchern:
"Stachels Festungspostille I"